Diät und reis

Jedoch ist für Menschen mit einer Getreide- oder Glutenunverträglichkeit Vorsicht beim Reiskonsum ratsam, denn unter Umständen reagieren sie auch auf Reis entsprechend negativ.Er hat keinen dominanten Geschmack, nimmt allerdings dankbar jegliche Soßen und Gewürze auf.Doch auch diese Lektine stecken nur in der Kleie und auch sie sind hitzeempfindlich.Auch der Hinweis auf seine Funktion als Lebensretter in einigen Regionen der Erde sei nicht vergessen, denn ohne Reis (und andere Getreide) wäre oftmals ein Überleben nicht möglich.Reis enthält Allergene, welche durch Verarbeitung nicht deaktiviert werden können, eine Reisallergie ist allerdings nur wenig verbreitet.Ein Trypsin Inhibitor ist also ein Stoff, der die Fähigkeit des Menschen verschlechtert, Eiweiße aufzuspalten.In der Regel ist dies allein ein ausreichender Grund, der Pflanze als Lebensmittel gegenüber misstrauisch zu sein. Da wären zunächst die im Reis enthaltenen "unterbinden").Allerdings stecken die Trypsin Inhibitoren des Reises offenbar nur in der Kleie, also in den bei der Verarbeitung zurückbleibenden Samenschalen.Das und seine interessante Textur machen ihn kulinarisch vielseitig und beliebt.In der Folge kann er Eiweiße nicht mehr so gut verwerten, seine Verdauung funktioniert entsprechend weniger effizient und er bekommt weniger Nährstoffe.Die im Reis enthaltenen Mineralstoffe sind also nicht unbedingt das, was nach dem Verzehr auch beim Menschen ankommt.Im geschliffenen oder weißen Reis ist dies kein Problem, zumal Hitze diese Stoffe deaktiviert.Auch Phytinsäure, der Stoff, der sich an Mineralstoffe bindet und sie praktisch unverdaulich macht, steckt in Reis.Doch auch die Phytinsäure (Phytate) steckt nach derzeitiger Erkenntnis nur in der Kleie, so dass hier geschliffener bzw. Reis enthält zwar kein Gluten, jedoch andere Lektine, welche die Aufnahmefähigkeit der Darmwände für Nährstoffe beeinträchtigen können.

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